16.09.2019 in Pressemitteilung

SPD-Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in den Ortsvereinen der VG Winnweiler geehrt

 

Anfangs der Woche fiel für die Bewerber in der ersten Regionalkonferenz in Saarbrücken der Startschuss um den Parteivorsitz, ehe donnerstags darauf in Winnweiler langjährige Mitglieder geehrt wurden, die zusammen mit der gesamten SPD Basis die Weichen für den künftigen Kurs der SPD stellen werden.  

Der SPD Gemeindeverband Winnweiler lud zusammen mit den Ortsvereinen Winnweiler, Münchweiler, Höringen und Gonbach seine Mitglieder ein an den Feierlichkeiten teil zu nehmen. Für 10, 20, 25, 40, 45 und sogar 50 und 55 Jahren wurden treue Genossen geehrt und vom Fraktionsvorsitzenden der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Mitglied des Parteivorstands Alexander Schweitzer beglückwünscht.

Ebenso drückten die Landtagsabgeordnete des Donnersbergkreises Jaqueline Rauschkolb und der SPD Kreisvorsitzende Tristan Werden sowie die jeweiligen Ortsvereinsvorsitzenden ihre Glückwünsche und Dank aus. Für den Gemeindeverband gratulierte der 2. Vorsitzende Björn Fischer.

Alexander Schweitzer und Jaqueline Rauschkolb appellierten in ihren Ansprachen an die Zusammengehörigkeit und das gemeinsame Anpacken, dass die SPD in ihrer Geschichte immer wieder geprägt hat.

Die Jubilare erhielten neben Urkunden auch je ein Buchpräsent zur Geschichte der Donnersberger SPD.

12.09.2019 in Fraktion

Verkehr entschleunigen - Suche nach Lösungen

 

Winnweiler: Wie lässt sich die Verkehrssituation im Ortskern, aber auch auf weiteren Straßen in und um Winnweiler verbessern? Damit beschäftigt sich die SPD-Fraktion. Eine verkehrsfreie Fußgängerzone soll es aber nicht geben.

 

Es ist ein normaler Wochentag. Nachmittag. Auto für Auto rollt durch den Ortskern. Dass am Eingang der Schlossstraße ein Schild darauf hinweist, dass es sich hier um eine Spielstraße handelt, scheinen die wenigsten zu beachten. „Keiner fährt hier Schrittgeschwindigkeit“, sagt Rudolf Franzmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat. Und schiebt dann nach: „Die Situation ist unangenehm und schwierig. Für Kinder, aber auch für Erwachsene, die über die Straße wollen.“

Franzmann kann sich noch daran erinnern, wie es früher war, wie hier – noch ohne Umgehungsstraße – der komplette Verkehr durchgerollt war. „Da mit dem Kinderwagen durch – das war eine Katastrophe.“ Peter Schulz, der ehemalige Bürgermeister der Verbandsgemeinde, ergänzt: „Als das alles geplant wurde, war das theoretisch wunderbar. Ein verkehrsberuhigter Bereich, in dem jeder die gleichen Rechte hat und jeder auf den anderen achten soll. Nur leider hält sich da heute niemand dran.“

Den Ort „lebenswerter machen“

Genau deswegen habe man sich mehrmals innerhalb der Fraktion getroffen und sich Gedanken gemacht. Der Wunsch: Ein Arbeitskreis soll gebildet werden. Der soll sich nicht nur mit der Verkehrssituation im Ortskern, sondern auch mit weiteren Themen befassen: Der Einrichtung von weiteren Tempo-30-Zonen, Querungshilfen an strak frequentierten Bereichen, sogenannte Tempohemmschwellen aufbringen, eine Reduzierung auf 70 Stundenkilometer an der Zufahrt von Lohnsfeld in das Gewerbegebiet Winnweiler, eine weitere Temporeduzierung im Bereich der Schulstraße, das Radfahren attraktiver machen, indem unter anderem Schutzstreifen an den Straßen ausgewiesen werden, oder eine verbesserte Überwachung der Richtwerte.

Um eines geht es nicht, wie Ratsmitglied Jürgen Spieß betont: Den Verkehr komplett aus dem Ortszentrum raushalten. Diesbezüglich habe man auch schon ein Gespräch mit Gunter Franck, dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, geführt. „Unser Ziel ist es, das Örtchen, in dem wir leben, noch lebenswerter zu machen“, betont Spieß. Das gelte speziell auch für den Einzelhandel: „Jeder Leerstand, den wir sehen, tut weh. Wir wollen nicht, dass der Ort ausblutet.“ Dafür aber eine vernünftige Verkehrssituation im Ort. „Fußgänger müssen manchmal rennen, dass sie über die Straße kommen“, erzählt Peter Schulz. Zumal der Verkehr durch den Ort wieder zugenommen habe. „Es ist der kürzeste Weg zu den Einkaufsmärkten, auch zu den Schulen“, sagt Franzmann.

Heute Thema im Rat

Einzelvorschläge habe man sich einige überlegt. Beispielsweise auch eine Querungshilfe im Bereich der Kreuzung am Hotel Bischoff. Dort überqueren viele Schüler die Straße. Oder der Bereich Schulstraße: Tempo 30 werde dort im unteren Bereich selten eingehalten. Für Schüler sei das gefährlich. Der Fahrradweg nach Imsbach sei zwar wunderbar. Doch in Winnweiler sei die Situation schwierig. Eine für die SPD-Fraktion denkbare Variante: Auf der Straße Richtung Imsbach rechts ein markierter Fahrstreifen für Radfahrer bis zum Radweg. Von dem Streifen zum Radweg am Ortsausgang eine Markierung als Querungshilfe aufbringen. Die eingezeichneten Parkplätze auf der rechten Seite sollten entfallen und gegebenenfalls durch zwei weitere auf der gegenüberliegenden Straßenseite ersetzt werden. Von Imsbach kommend sollte das Radfahren für Kinder auf dem breiten Bürgersteig erlaubt werden.

Vorschläge wohlgemerkt. Ziel ist es, über die Verkehrssituation in und um Winnweiler in einem Arbeitskreis zu reden. Im Ortsgemeinderat hat man sich bereits darauf verständigt, dass über eine öffentliche Bekanntmachung abgefragt werden sollte, ob und wie viele Bürger daran interessiert sind, in einem „Arbeitskreis Verkehrsberuhigung“ mitzuarbeiten. Laut Ortsbürgermeister Rudolf Jacob (CDU) haben sich um die 14 Personen gemeldet. Darunter seien auch Ratsmitglieder. Am heutigen Dienstag, 20 Uhr, wird sich der Ortsgemeinderat in einer Sitzung damit befassen, ob ein Arbeitskreis Verkehr gegründet wird. Dabei werde es auch um die Frage gehen, ob neben Bürgern nicht generell Ratsmitglieder daran teilnehmen können, so Jacob.

Poller sollen bleiben.

Wie Björn Fischer, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Winnweiler, sagt, sollen in Gesprächen mit Behörden, Verkehrswacht, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, Eltern und Schulen Vorschläge erarbeitet werden. „Als Rat selbst können wir nur Empfehlungen und Wünsche aussprechen“, weiß Franzmann. Entscheiden müssten dann die zuständigen Behörden – von der VG über den Landesbetrieb Mobilität bis hin zur Polizei.

Wohl auch ein Thema werden dann die blauen Poller im Ortskern sein. Geht es nach der SPD-Fraktion, sollen die bestehen bleiben. „Ich finde, sie sind wichtig, bieten den Fußgängern Schutz. Ohne diese würde meiner Ansicht nach noch schneller gefahren werden“, sagt Fischer.

 

 

Quelle:

Die Rheinpfalz Donnersberger Rundschau - Nr. 210, Seite 15

Dienstag, den 10. September 2019

Autor: Sebastian Stollhof

13.08.2019 in Fraktion

Verkehr entschleunigen - Antrag der SPD im Gemeinderat Winnweiler

 
Quelle: Die Rheinpfalz, Donnersberger Rundschau vom 12.09.2019

 

Antrag der SPD-Fraktion für den Gemeinderat Winnweiler am 8.8.2019 :

Verkehr entschleunigen und beruhigen,

Radfahren sicherer machen

 

 

1) Der Ortsgemeinderat erkennt, dass im Bereich des Ortskernes (sog. Verkehrsberuhigte Zone), aber auch auf den sonstigen Straßen und  in den Ortsteilen, ebenso auf den übergeordneten Straßen, der motorisierte Verkehr zu schnell fährt. Dies bedeutet eine große Gefahr insbesondere für Kinder, Radfahrende, aber auch für Menschen mit Beeinträchtigungen. Der Ortsgemeinderat möchte Verbesserungen erreichen und im Gespräch mit  Behörden, Verkehrswacht, AFCD, Eltern und Schulen Vorschläge erarbeiten, die dann von den zuständigen Entscheidungsgremien umgesetzt werden.

2) Federführend bei diesen Beratungen soll ein (zukünftiger) Arbeitskreis der Ortsgemeinde sein, dem  das Thema  Bauen, Liegenschaften, Ortsentwicklung, Naturschutz, Energie und (neu:) Verkehr obliegt.

3) Beraten werden sollen in diesem Arbeitskreis u.a. folgende Themen:
• Entschleunigung und Beruhigung in der sog. Verkehrsberuhigten Zone
• Einrichtung von mehr Tempo 30- Zonen
• Querungshilfen / Zebrastreifen an stark frequentierten Bereichen
• Aufbringung von technischen Tempobremsen:
     Tempohemmschwellen  < Tempo 30km/h
• weitere Temporeduzierung auf der B 48 und Reduzierung auf 70 km/h auf der Zufahrt von Lohnsfeld in das Gewerbegebiet Winnweiler
• weitere Temporeduzierung im Bereich Schulstraße
• Steigerung der Attraktivität für das Radfahren durch Ausweisung von Schutzstreifen an den Straßen und  durch Einrichtung von geeigneten Halteeinrichtungen in den Ortsmittelpunkten
• Verbesserte Hinweise auf übergeordneten Fahrradwegen
• Eine bessere Überwachung der Richtwerte

 

Für die SPD-Fraktion:
Rudolf Franzmann, Vors

02.05.2019 in Kommunales

Damnitz führt Liste an / Ärztliche Versorgung und Wohnraum sind Schwerpunkthemen

 

„Uns war es wichtig, dass alle Generationen auf unserer Liste vertreten sind: So können wir Winnweiler und die Ortsteile für alle Altersgruppen attraktiv gestalten“, merkt Ortsvereinsvorsitzender Sören Damnitz. So liegen zwischen der jüngsten Kandidatin und dem ältesten auf der Liste 50 Jahre. Als SPD nehmen wir die Gleichberechtigung auch in der Kommunalpolitik ernst. Mit 9 Kandidatinnen liegt der Frauenanteil bei 45%.

Einen Bürgermeisterkandidaten gibt es nicht. Winnweiler verdiene einen Bürgermeister, der auch die Zeit hat, sich um die Belange der Ortsgemeinde und der Ortsteile zu kümmern. Wie schwierig das selbst für Beamte und hauptamtliche Politiker ist, sieht man schon jetzt. „Wir haben aktuell niemanden, der das neben Beruf und Familie zeitlich leisten kann“, so Damnitz.

In acht Bereichen will die SPD in der nächsten Legislaturperiode dafür sorgen, dass man in Winnweiler und in den Ortsteilen gut leben kann. Den Schwerpunkt bilden dabei die ärztliche Versorgung und Wohnraumkonzepte. „Die Gesundheitsversorgung ist auch auf VG- und Kreisebene Thema. Hier arbeiten wir an gemeinsamen Konzepten“, so Damnitz. „Zum Thema Wohnraum haben wir im Rat zwar Baugebiete ausgewiesen bzw. sind gerade dabei, um Familien den Bau eines Eigenheims zu ermöglichen. Wir brauchen aber auch unbedingt passenden und bezahlbaren Wohnraum für andere Gruppen, z.B. für Alleinerziehende und Singles oder altersgerechtes Wohnen für Ältere.“

Weitere Informationen zu unserem Programm "Gut Leben in Winnweiler und in den Ortsteilen" finden Sie hier.

 

27.04.2019 in Veranstaltungen

Kommt-Zusammen-Tour

 

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