Herzlich Willkommen!

 

13.12.2019 in Kommunales

Kreisausschuss stimmt der Schließung der K4 zwischen Wingertsweilerhof und Winnweiler zu

 
Unterschriftenlisten liegen aus im Bürgerladen, der Tankstelle Stoll (Gehrweiler), und in Geschäften in Winnweiler

Höringen - Ohne sich vorab mit den Gemeinderäten der am stärksten betroffenen Gemeinde Höringen abzustimmen, stimmt der Kreisausschuss mit großer Mehrheit für die Schließung der K4.

Nicht einmal eine Woche vor der Kreisausschusssitzung legt VG-Bürgermeister Jakob dem Bauausschuss der Gemeinde Höringen eine komplett ausgefertigte Vereinbarung vor. Wird dieser zugestimmt, bedeutet das die Abstufung der Kreisstraße zu einem Wirtschaftsweg - geschlossen für den Durchgangsverkehr. Die K4 wird dann in das Eigentum der Gemeinden Winnweiler und Höringen übergehen, mit allen Verpflichtungen/Kosten die dadurch nach der Übergabe entstehen. Vorher soll sie im Bereich Schloßstraße in Winnweiler nochmal ausgebaut werden. Auf Höringer Seite soll vorab noch die Brücke erneuert werden. Allein für die Brücke wird mit Kosten von 400.000- Euro gerechnet, wohlgemerkt für eine Brücke über die dann noch maximal drei Anlieger fahren werden - und die vor kurzer Zeit überprüft und für eine Kreisstraße als tauglich befunden wurde! Rechnet man dazu noch ungefähr die gleiche Summe auf der Seite Winnweilers hätte man damit sehr wohl die K4 wieder in einen fahrbaren Zustand versetzen können und zwar für mehrere Jahre.

Die K4 ist für uns Höringer eine wichtige Anbindung zum Bahnhof Winnweiler und zu den Schulen. Nach der Schließung verdoppelt sich der Weg von Höringen zum Bahnhof in Winnweiler von 5  auf 10 Kilometer. Und das in Zeiten in denen alle vom Klimawandel und alternativen Verkehrskonzepten reden. Ähnlich verhält es sich bei der Anfahrt der Schulen. 

Obwohl man den Unterhalt der Straße schon seit Jahren stark vernachlässigt hat und so wohl hoffte den Verkehr einschlafen zu lassen, ist die K4 auch weiterhin eine wichtige Verkehrsader zum Höringer Noch-Mittelzentrum Winnweiler. Scheinbar legen aber weder der Kreis noch die VG Wert darauf dass Höringer (und Gehrweilerer) ihre Geschäfte in Winnweiler erledigen. Die Geschäfte im Ortskern von Winnweiler werden dies spüren.  Das jetzt gleichweit entfernte Otterberg kann sich sicher über mehr Besucher aus dem Donnersbergkreis freuen. Vielleicht sollte man das bei einer kommenden Gebietsreform für die Landkreise schon mit einplanen.

01.10.2019 in Fraktion

Unsere Überlegungen zum Thema: Verkehr entschleunigen und beruhigen, Radfahren sicherer machen

 

Für die Beratungen im Arbeitskreis Verkehr wollen wir nachfolgend genannte Vorschläge einbringen. In den wenigsten Fällen entscheidet der Gemeinderat, sondern gibt die Ergebnisse dann zur Entscheidung an die übergeordneten Behörden und den Kreis weiter. Über die Umsetzung muss dann mit der Verbandsgemeinde, dem Kreis und den Straßenbaubehörden verhandelt werden.

 

Wir hoffen, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Elternvertreter an der Willensbildung beteiligen.

 

 

A/ Innerörtliche Bereiche:

  1. Für alle innerörtlichen Straßen soll eine Beschränkung von max. 30 km/h gelten (Tempo 30 Zonen).

  1. Im Bereich „Hotel Bischoff – Schloßstraße“ soll eine Querungshilfe („Zebrastreifen“) aufgetragen werden. Auf diese ist ausreichend zuvor in der Alsenzstraße und auf der Brücke hinzuweisen.

  1. Eine Querungshilfe ist ebenfalls für die Schul-Bushaltestelle an der K 4 in Alsenbrück vorzusehen.

  1. Im Bereich der sog. verkehrsberuhigten Zone sind zur Geschwindigkeitsreduzierung zusätzlich Fahrbahnschwellen / Tempo-Hemmschwellen zu installieren (keine Platten): Höhe 30 mm, Überfahrlänge 430 mm (zugelassen für < 30 km/h). Z.B. Ausfahrt Messeplatz in die Schloßstraße / Bereich Zwergstraße / Bereich Schloßstraße - Gymnasiumstraße / von Alsenbrück kommend Eingang Kirchstraße / Bereich Sparkasse.

  1. Es ist zu prüfen, ob im Bereich der sog. Verkehrsberuhigten Zone statt des Hinweises „Schritttempo 4 – 8 km/h“ eine Obergrenze von 10 km/h eingeführt werden kann, ohne dass dadurch die Einstufung “Spielstraße“ verloren geht. Diese ist realistischer und lässt sich auch leichter kontrollieren; zudem ist ein Tempo 4 – 8 km/h mit Zweirädern nicht zu realisieren.

  1. Bereich Schulstraße: hier gibt es noch keinen konkreten Vorschlag. Insbesondere der untere Bereich bis zu den Schulen ist als Fußweg für Kinder gefährlich. Hier gilt bereits die Tempobegrenzung „30“, die aber selten eingehalten wird. - Noch weitere Begrenzung oder Maßnahmen wie Messung und „Smiley-Anzeige“? Im oberen Bereich der Schulstraße Gefährdung durch eine Vielzahl von Dauerparkern auf der Straße.

 

B/ Fahrradwege und Haltepunkte:

Dem Verkehr mit Fahrrädern und zukünftig auch E-Scootern muss eine höhere Bedeutung und Wertigkeit beigemessen werden.

 

  1. An mehr Stellen in den Orten sind geeignete Halteeinrichtungen für Fahrräder einzurichten.

  1. Im Bereich Dresdener Straße soll bergaufwärts ein Fahrweg für Räder (Schutzstreifen) auf dem Straßenkörper markiert werden.

  1. Verlängerung „Fahrradweg – Schaufertstraße – Mühlweg“: Markierung auf dem Straßenköper mit einem Hinweis auf Radfahrer und Hinweisschild.

  1. Auf dem Straßenkörper Richtung Imsbach rechts soll ein Fahrstreifen für Radfahrer (Schutzstreifen) bis zum Radweg markiert werden. Die eingezeichneten Parkplätze auf dieser Seite sollen entfallen und werden gegebenenfalls durch zwei weitere auf der gegenüberliegenden Straßenseite ersetzt. Von dem Fahrstreifen zum Radweg am Ortsausgang ist eine Markierung als Querungshilfe aufzubringen. In umgekehrter Richtung – also von Imsbach kommend -  ist für Kinder das Radfahren auf dem breiten Bürgersteig zu erlauben.

 

C/ Übergeordnete Straßen:   

  1. B 48 / Umgehungsstraße Winnweiler: Die Strecke zwischen der Ausfahrt Gewerbegebiet / Lohnsfeld und der Ausfahrt Winnweiler-Mitte -bisher Tempo 100 möglich-  ist durchgehend mit Tempo 70 km/h zu definieren. In einem Abstand von ca. 100 m vor und nach der Ausfahrt Winnweiler-Mitte ist die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 50 zu begrenzen.

  1. In Höhe der Brücke (Ausfahrt Winnweiler-Mitte) ist eine dauerhafte Geschwindigkeitskontrolle einzurichten (Radarblitzer).

  1. Ab der Abfahrt von der B 48 Richtung Winnweiler – Mitte Richtung Brücke (ab Ortseinfahrt) max. Tempo 30.

  1. B 40, Lohnsfeld Richtung Autobahnzubringer: Auf der Strecke von der Abzweigung nach Lohnsfeld Richtung Winnweiler gilt die reguläre Beschränkung, somit Tempo 100 max. – Dies ist viel zu hoch und soll mit Tempobeschränkung 70 ausgewiesen werden.

 

Bei den zuvor gemachten Vorschlägen geht es darum, für Verkehrsteilnehmer ohne Kraftfahrzeuge die Teilnahme am Verkehr ungefährlicher zu machen und das Risiko durch z.T. ungehemmtes und zu schnelles Fahren zu minimieren. – Fußgänger, Kinder und Erwachsene, und Radfahrer haben einen Anspruch auf eine gleichberechtigte Teilhabe.

16.09.2019 in Pressemitteilung

SPD-Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in den Ortsvereinen der VG Winnweiler geehrt

 

Anfangs der Woche fiel für die Bewerber in der ersten Regionalkonferenz in Saarbrücken der Startschuss um den Parteivorsitz, ehe donnerstags darauf in Winnweiler langjährige Mitglieder geehrt wurden, die zusammen mit der gesamten SPD Basis die Weichen für den künftigen Kurs der SPD stellen werden.  

Der SPD Gemeindeverband Winnweiler lud zusammen mit den Ortsvereinen Winnweiler, Münchweiler, Höringen und Gonbach seine Mitglieder ein an den Feierlichkeiten teil zu nehmen. Für 10, 20, 25, 40, 45 und sogar 50 und 55 Jahren wurden treue Genossen geehrt und vom Fraktionsvorsitzenden der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Mitglied des Parteivorstands Alexander Schweitzer beglückwünscht.

Ebenso drückten die Landtagsabgeordnete des Donnersbergkreises Jaqueline Rauschkolb und der SPD Kreisvorsitzende Tristan Werden sowie die jeweiligen Ortsvereinsvorsitzenden ihre Glückwünsche und Dank aus. Für den Gemeindeverband gratulierte der 2. Vorsitzende Björn Fischer.

Alexander Schweitzer und Jaqueline Rauschkolb appellierten in ihren Ansprachen an die Zusammengehörigkeit und das gemeinsame Anpacken, dass die SPD in ihrer Geschichte immer wieder geprägt hat.

Die Jubilare erhielten neben Urkunden auch je ein Buchpräsent zur Geschichte der Donnersberger SPD.

Jetzt in die SPD!